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KBS Dinslaken Ihr Beratungsservice im Gesundheitswesen. KBS Dinslaken...immer gut beraten!!!
Die KBS Dinslaken



Sehr geehrte Besucher,
willkommen auf den Internetseiten der KBS Dinslaken. Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, nicht nur Senioren zu beraten und zu betreuen, sondern ab sofort auch Einrichtungen in der Pflege. Sei es stationär oder ambulant. Weiterhin beraten wir Ärzte, Apotheken uva. im Rahmen des Qualitätsmanagementes. Wir beraten Sie in allen Fragen rund um die Themen Gesundheit, Qualitätsmangement, Personaleinsatzplanung und vieles mehr.
Sie erreichen uns unter der Telefonnummer 0151 / 230 275 75. Wir freuen uns auf Ihre Anfragen. Fordern Sie uns!!!!!

Bürozeiten:

Montag bis Donnerstag von 9.00 Uhr bis 16.00 Uhr
Freitag 9.00 Uhr bis 13.00 Uhr



Andreas Krümke
Inhaber KBS Dinslaken




-> webmaster am January 30 2011 14:15:48 · Drucken
Qualitätsverbesserung
News
GEMEINSAME PRESSEMITTEILUNG MDS UND GKV-SPITZENVERBAND Pflegequalität in Heimen und durch Pflegedienste hat sich verbessert Essen, 14. Januar 2015 Die Versorgungsqualität in Pflegeheimen und ambulanten Pflegediensten ist besser geworden. Das zeigt der vierte MDS-Pflege-Qualitätsbericht, der heute vom GKV-Spitzenverband und vom Medizinischen Dienst des GKV-Spitzenverbandes (MDS) in Berlin vorgestellt wurde. Grundlage des Berichts sind Daten aus über 23.211 Qualitätsprüfungen, die im Jahr 2013 in Pflegeheimen und ambulanten Pflegediensten stattfanden. Die MDK-Gutachter untersuchten dabei die Versorgungsqualität bei 146.000 Menschen. Verbesserungen gab es bei der Dekubitusprophylaxe und der Vermeidung von freiheitsentziehenden Maßnahmen. Schwächen zeigten sich im Schmerzmanagement. Die Ergebnisse sind repräsentativ für die Pflege in Deutschland. „Der Bericht zeigt, dass sich die Pflegequalität in den letzten zehn Jahren deutlich verbessert hat. Er zeigt aber auch, dass noch viel zu tun ist. Mit einem modernen Schmerzmanagement könnte pflegebedürftigen Menschen viel Leid erspart werden, doch hier wird in vielen Pflegeeinrichtungen noch nicht genug getan. Bei der Vermeidung von Druckgeschwüren hat es hingegen deutliche Fortschritte gegeben. Ich bin besonders froh, dass die Häufigkeit der freiheitseinschränkenden Maßnahmen fast halbiert wurde. Da müssen die Pflegeeinrichtungen dran bleiben, denn solche Maßnahmen dürfen wirklich nur das allerletzte Mittel sein, um einen Pflegebedürftigen vor Schaden zu bewahren“, sagte Gernot Kiefer, Vorstand des GKV-Spitzenverbandes. „Seit Beginn der MDK-Prüfungen hat sich die Versorgungsqualität in den Heimen und ambulanten Diensten Schritt für Schritt verbessert“, erläuterte Dr. Peter Pick, Geschäftsführer des MDS. „Verbesserungen sind insbesondere bei der Vermeidung von Druckgeschwüren, der Ernährungs- und Flüssigkeitsversorgung und den freiheitsentziehenden Maßnahmen festzustellen. Hierfür verdienen die Pflegeeinrichtungen Anerkennung. Aber auch die Qualitätsprüfungen und die Pflegetransparenz haben dazu beigetragen. Auf der anderen Seite besteht noch Verbesserungsbedarf beim Schmerz- und Medikamentenmanagement sowie bei der Inkontinenzversorgung. Die Einrichtungen sollten stärker darauf achten, die Selbstständigkeit beim Toilettengang zu fördern. Zu oft werden pflegebedürftige Menschen mit Windeln oder Kathetern versorgt obwohl es nicht nötig wäre.“ Jürgen Brüggemann, der den vierten MDS-Pflege-Qualitätsbericht mit einem Autorenteam verfasst hat, fügte hinzu: „Wir stellen insgesamt einen klaren Zusammenhang zwischen dem Pflegeprozess und den Ergebnissen fest. Dort wo qualifizierte Pflege erbracht wird, stimmt auch die Ergebnisqualität.“ Zentrale epidemiologische Daten für die stationäre Pflege 63,8 Prozent der Pflegeheimbewohner waren in ihrer Alltagskompetenz eingeschränkt. 76,8 Prozent erhielten eine Inkontinenzversorgung. 35 Prozent der Bewohner hatten chronische Schmerzen und 3,8 Prozent ein Druckgeschwür (Dekubitus). Bei 7,6 Prozent der Betroffenen lag ein erheblicher Gewichtsverlust vor. Die Versorgungsqualität in der stationären Pflege Die MDK-Gutachter untersuchten bei einer Zufallsstichprobe von zehn Prozent der Pflegebedürftigen jeder Einrichtung den Versorgungszustand und die Pflegemaßnahmen. Im Vergleich zum dritten Pflege-Qualitätsbericht 2012 gab es deutliche Verbesserungen bei der Dekubitusprophylaxe und der Vermeidung von freiheitsentziehenden Maßnahmen. Beispiel Dekubitusprophylaxe: 43,3 Prozent der Heimbewohner hatten ein Dekubitusrisiko. Bei drei Viertel davon (75,6 Prozent) wandte das Pflegepersonal Prophylaxen wie Lagerungswechsel an und setzte Hilfsmittel ein. In 24,4 Prozent der Fälle wurde dies jedoch versäumt oder nicht in ausreichendem Umfang erbracht. In 2012 wurde die Prophylaxe in 59,3 Prozent der Fälle umgesetzt; bei 40,7 Prozent der Betroffenen erfolgte sie nicht. Beispiel Freiheitseinschränkende Maßnahmen: Der Anteil der Bewohner, bei denen freiheitseinschränkende Maßnahmen wie Bettgitter oder Gurte eingesetzt wurden, ist seit dem letzten Pflegequalitätsbericht von 20 Prozent der Bewohner auf 12,5 Prozent zurückgegangen. Bei 91,9 Prozent der Betroffenen lagen richterliche Genehmigungen vor. 2012 war dies bei nur 88,8 Prozent der Fall. Nicht zuletzt durch die Beratung der MDK-Prüfer werden inzwischen häufiger Alternativen zu freiheitseinschränkenden Maßnahmen eingesetzt, zum Beispiel Matratzen auf dem Boden oder Sensormatten zum Schutz vor Stürzen. Beispiel Schmerzmanagement und -erfassung: Während die Schmerztherapie in den Verantwortungsbereich der behandelnden Ärzte fällt, gehört die Schmerzerfassung in die Zuständigkeit der Pflege. Bei 37,3 Prozent der Heimbewohner war eine Schmerzerfassung notwendig. Davon lag bei 80,3 Prozent dieser Bewohner eine Schmerzeinschätzung vor. Im Vergleich zu 2012 ist eine deutliche Verbesserung eingetreten, seinerzeit erfolgte die Schmerzerfassung bei 54,6 Prozent. Gleichwohl bleibt festzustellen: Auch aktuell fand bei 19,7 Prozent der Betroffenen keine Schmerzeinschätzung statt, sodass wichtige Informationen für eine Anpassung der Schmerzmedikation fehlten. Zentrale epidemiologische Daten für die ambulante Versorgung 29,9 Prozent der Pflegebedürftigen waren in ihrer Alltagskompetenz eingeschränkt. 3,2 Prozent der Pflegebedürftigen in häuslicher Umgebung litten an einem Dekubitus. Qualität in der ambulanten Pflege Bei der ambulanten Pflege kann nur die Qualität der Leistungen bewertet werden, für die der Pflegebedürftige einen Vertrag mit dem ambulanten Pflegedienst abgeschlossen hat. Eine sorgfältige pflegerische Bestandsaufnahme und die Beratung des Betroffenen zum Umgang mit Risiken und über erforderliche Maßnahmen sind deshalb entscheidend. Beispiel Beratung bei Sturzrisiko: Bei 81,7 Prozent der in ihrer Wohnung aufgesuchten Pflegebedürftigen haben die Prüfer einen Beratungsbedarf zum Sturzrisiko gesehen. Bei 83,6 Prozent dieser Pflegebedürftigen war eine Beratung nachvollziehbar durchgeführt worden. In 16,4 Prozent der Fälle war die Beratung nicht nachvollziehbar. Im Vergleich zum letzten Bericht ist eine deutliche Verbesserung zu verzeichnen – damals erhielten nur 49,9 Prozent eine Beratung. Beispiel Wundversorgung und Druckgeschwüre: Bei 5,5 Prozent der in die Prüfung einbezogenen Personen lag eine ärztliche Verordnung für eine Wundversorgung einer chronischen Wunde oder eines Dekubitus vor. Bei 85,7 Prozent der betroffenen Pflegebedürftigen erfolgte diese Wundversorgung nach dem aktuellen Stand des Wissens, bei 14,3 Prozent war dies nicht der Fall - so wurden hygienische Grundsätze nicht beachtet. 2012 waren die Maßnahmen bei 78,7 Prozent der Betroffenen sachgerecht. Somit konnte die Versorgungsqualität gesteigert werden – auch wenn weiterhin Verbesserungsbedarf besteht. Beispiel Schmerzerfassung und -management: Bei 15,3 Prozent der Pflegebedürftigen fand eine Schmerztherapie statt und es war daher eine Schmerzerfassung durch den Pflegedienst erforderlich. Die Schmerzerfassung erfolgte in 67,9 Prozent dieser Fälle, bei 32,1 Prozent fand dies nicht statt. 2012 fand bei 61,8 Prozent der Betroffenen eine Schmerzerfassung statt. Es ist also eine leichte Verbesserung festzustellen. Grundlagen des vierten MDS-Pflege-Qualitätsberichts Die MDK-Prüfungen finden in ambulanten und stationären Einrichtungen in der Regel einmal jährlich statt. Heimprüfungen erfolgen unangemeldet. Darüber hinaus kann der MDK auch anlassbezogen prüfen und Wiederholungsprüfungen durchführen. Für den vorliegenden Bericht wurden Qualitätsprüfungen in 12.190 Pflegeheimen und in 11.021 ambulanten Pflegediensten des Jahres 2013 ausgewertet. Der Fokus der Prüfung lag auf der Bewertung der Versorgungsqualität beim pflegebedürftigen Menschen. Dazu wird jeder zehnte pflegebedürftige Mensch in Augenschein genommen. Ergebnisse der Qualitätsprüfungen werden alle drei Jahre vom MDS ausgewertet und veröffentlicht. Gesetzliche Grundlage dafür ist § 114a Abs. 6 SGB XI. Hintergrund Der Medizinische Dienst des Spitzenverbandes Bund der Krankenkassen (MDS) ist der Medizinische Dienst des GKV-Spitzenverbandes. Er berät den GKV-Spitzenverband in allen medizinischen und pflegerischen Fragen, die diesem qua Gesetz zugewiesen sind. Er koordiniert und fördert die Durchführung der Aufgaben und die Zusammenarbeit der Medizinischen Dienste der Krankenversicherung (MDK) auf Landesebene in medizinischen und organisatorischen Fragen. Der GKV-Spitzenverband ist der Verband aller 126 gesetzlichen Kranken- und Pflegekassen. Als solcher gestaltet er den Rahmen für die gesundheitliche Versorgung in Deutschland; er vertritt die Kranken- und Pflegekassen und damit auch die Interessen der 70 Millionen Versicherten und Beitragszahler auf Bundesebene gegenüber der Politik, gegenüber Leistungserbringern wie Ärzten, Apothekern oder Krankenhäusern. Der GKV-Spitzenverband übernimmt alle nicht wettbewerblichen Aufgaben in der Kranken- und Pflegeversicherung auf Bundesebene.
-> webmaster am January 24 2015 08:25:23 · Drucken
Pflegedokumentation
News
GEMEINSAME PRESSEMITTEILUNG
Entbürokratisierung der Pflegedokumentation startet im Januar 2015 Berlin, 18. Dezember 2014 Gemeinsame Pressemitteilung von Der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange der Patientinnen und Patienten sowie Bevollmächtigter für Pflege GKV-Spitzenverband Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e.V. Bundesarbeitsgemeinschaft der freien Wohlfahrtspflege Medizinischer Dienst des Spitzenverbandes Bund der Krankenkassen (MDS) Ab Januar 2015 beginnt die bundesweite Implementierung der neuen Dokumentation in der Pflege. Der Pflegebevollmächtigte der Bundesregierung, Staatssekretär Karl-Josef Laumann, hat die IGES Institut GmbH gemeinsam mit der Expertin Elisabeth Beikirch mit der Einrichtung des Projektbüros zur flächendeckenden Umsetzung des Projekts "Effizienzsteigerung der Pflegedokumentation" beauftragt. Das Projektbüro wird zum 1. Januar 2015 seine Arbeit aufnehmen. Es hat die Aufgabe, die ambulanten und stationären Pflegeeinrichtungen bundesweit bei der Umsetzung der neuen Pflegedokumentation (das sogenannte "Strukturmodell") zu unterstützen. Das Lenkungsgremium des Projekts begrüßte in seiner Sitzung am 16. Dezember den Start des Projekts und alle Mitglieder sagten ihre volle Unterstützung zu. Basis für die bundesweite Umsetzung der entbürokratisierten Pflegedokumentation ist die vorgelegte Expertise zur Implementierung. Diese wurde seitens des GKV Spitzenverbandes, des Bundesverbandes privater Anbieter sozialer Dienste e. V. (bpa) und der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege e. V. (BAGFW) in Auftrag gegeben und im Kern im Lenkungsgremium verabschiedet. Dort sind u.a. der GKV-Spitzenverband, die Spitzenverbände der privaten und gemeinnützigen Einrichtungsträger sowie Vertreter der Medizinischen Dienste und der Bundesländer vertreten. "Überbordende Bürokratie und sinnentleertes Kästchenankreuzen sind für die meisten Beschäftigten in der Pflege der Motivationskiller Nr. 1. Daher freue ich mich, dass mit dem Start des Projektbüros das größte Entbürokratisierungsprojekt in der Geschichte der Pflegeversicherung jetzt so richtig Fahrt aufnehmen kann. Die IGES Institut GmbH und Frau Beikirch verfügen über die nötige Kompetenz und Erfahrung, damit dies ein Erfolg wird. Unser Ziel ist es, in den nächsten anderthalb Jahren mindestens ein Viertel aller Einrichtungen in Deutschland für die vereinfachte Dokumentation zu gewinnen. Ich freue mich auch, dass alle maßgeblichen Beteiligten das Projekt auch mit eigenen Ressourcen unterstützen. Unsere Pflegekräfte müssen endlich mehr Zeit für die Versorgung und Betreuung der Pflegebedüftigen haben", erklärt Staatssekretär Laumann. "Wenn der Nachtdienst für den Tagdienst aufschreibt, wie ein offenes Druckgeschwür versorgt wurde, dann ist das Teil guter Pflege und keine unnötige Bürokratie. Ich bin froh, dass wir uns gemeinsam auf den Weg machen, überflüssige Bürokratie abzubauen, damit mehr Zeit für die Menschen bleibt", sagt Gernot Kiefer, Vorstand des GKV-Spitzenverbandes. "Die Einrichtungen und Pflegekräfte warten auf die konkrete Umsetzung einer Pflegedokumentation, die sich auf das Notwendige konzentriert, die auf Vertrauen anstatt Misstrauen in ihre Kompetenz setzt. Damit bleibt mehr Zeit für die Pflege und die Menschen", so Bernd Tews, Geschäftsführer des bpa. "Für die Freie Wohlfahrtspflege ist der Abbau überflüssiger Bürokratie, der auf die Fachlichkeit und Verantwortung der Pflegekräfte setzt, ein Gebot der Menschlichkeit gegenüber den zu Pflegenden. Wir freuen uns, dass das Vorhaben jetzt als gemeinsame Anstrengung wirklich ins Rollen kommt und unterstützen es weiterhin nach Kräften", erklärt Gerhard Timm, Geschäftsführer der BAGFW. "Die Medizinischen Dienste der Krankenversicherung (MDK) tragen die Einführung des Strukturmodells voll mit. Die vereinfachte Pflegedokumentation ist eine ausreichende Grundlage für die Durchführung der Qualitätsprüfung. Mehr Dokumentation brauchen die Prüfer nicht", sagt Dr. Peter Pick, Geschäftsführer des Medizinischen Dienstes des Spitzenverbandes Bund der Krankenkassen e.V. (MDS). Das Projektbüro wird nun u. a. einheitliches Schulungsmaterial erstellen und ab dem zweiten Quartal 2015 von den Trägerverbänden benannte Multiplikatoren in der Anwendung des Strukturmodells schulen. Die Multiplikatoren sollen anschließend Ansprechpartner für alle teilnehmenden Einrichtungen sein. Die individuelle Begleitung der einzelnen Einrichtungen wird so durch die jeweiligen Trägerverbände sichergestellt. Das Projektbüro wird darüber hinaus ein Internetportal auf der Homepage des Pflegebevollmächtigten einrichten, das alle wichtigen Informationen für Pflegeeinrichtungen sowie Einrichtungsträger bereithält. Interessierte Pflegeeinrichtungen werden sich darauf registrieren können. Für die Hersteller von Dokumentationssystemen, die Medizinischen Dienste der Krankenversicherung sowie die Heimaufsichten wird das Projektbüro im kommenden Jahr ebenfalls Informationsveranstaltungen anbieten. Kontakt für Rückfragen: Geschäftsstelle des Patientenbeauftragten und Pflegebevollmächtigten der Bundesregierung, Staatssekretär Karl-Josef Laumann Pressesprecher Axel Birkenkämper axel.birkenkaemper@bmg.bund.de Tel. 030 / 18 441 37 39 GKV-Spitzenverband Pressesprecher Florian Lanz presse@gkv-spitzenverband.de Tel. 030 / 206 288 42 00 Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e. V. (bpa) Geschäftsführer Bernd Tews presse@bpa.de Tel. 030 / 308 788 60 Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege e. V. (BAGFW) Geschäftsführer Gerhard Timm Gerhard.Timm@bag-wohlfahrt.de Tel. 030 / 24 089 129 Medizinischer Dienst des Spitzenverbandes Bund der Krankenkassen e.V. (MDS) Pressesprecherin Michaela Gehms m.gehms@mds-ev.de Tel. 0201 / 83 27 115
-> webmaster am January 09 2015 17:27:15 · 0 Kommentare · 11130 gelesen · Drucken
Neuerungen für Demenzerkrankte
News

Pflege-Neuausrichtungsgesetz


Essen, 17. Juli 2013

 

Mehr als 650.000 Menschen, die zuhause gepflegt werden, profitieren bis zum Jahresende von den neuen Leistungen aus dem Pflege-Neuausrichtungsgesetz (PNG). Das geht aus einer aktuellen Hochrechnung hervor, die der Medizinische Dienst des Spitzenverbandes Bund der Krankenkassen (MDS) auf der Grundlage der Begutachtungsergebnisse in der Pflege aus dem ersten Quartal 2013 veröffentlicht hat. Demnach werden etwa 140.000 Menschen mit einer beginnenden Demenz unterhalb der Pflegestufe I erstmals das Pflegegeld von 120 Euro oder Pflegesachleistungen in Höhe von 225 Euro erhalten.

Insgesamt sind im ersten Quartal 2013 bei den Medizinischen Diensten der Krankenversicherung (MDK) 375.968 Aufträge für Pflegebegutachtungen in der häuslichen Pflege eingegangen. Das sind 15 % mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. "Diese deutliche Steigerung der Begutachtungszahlen dürfte bereits ein Effekt der Leistungsverbesserungen für Menschen mit Demenz sein, die mit dem Pflege-Neuausrichtungsgesetz zum 1. Januar 2013 in Kraft getreten sind“, so Dr. Peter Pick, Geschäftsführer des MDS.

Die vollständige Pressemitteilung finden Sie auf der Internetseite des

 

-> webmaster am September 13 2013 10:10:14 · Drucken
Neue Qualitätsmaßstäbe für teilstationäre Tagespflege
News


Essen, 01. März 2013

Seit dem 1. März gelten neue „Maßstäbe und Grundsätze für die Qualität und die Qualitätssicherung sowie für die Entwicklung eines einrichtungsinternen Qualitätsmanagements nach § 113 SGB XI in der teilstationären Pflege (Tagespflege)“(MuG teilstationär).

Die "Maßstäbe und Grundsätze" lösen die bisherige Fassung vom 18. August 1995 ab. Anders als bisher gelten sie nur für die Tagespflege, nicht für die Nachtpflege. Nachdem die Selbstverwaltungspartner bereits im Jahr 2011 neue Qualitätsmaßstäbe für die ambulante und die stationäre Pflege vereinbart hatten, liegt nun auch für die teilstationäre Tagespflege eine an den aktuellen Stand der Gesetzeslage und des Wissenstandes angepasste Fassung der Vereinbarungen vor. Die Maßstäbe und Grundsätze sind am 10. Dezember 2012 mit einem Schiedsspruch festgesetzt und am 28. Februar im Bundesanzeiger veröffentlicht worden.
-> webmaster am March 11 2013 08:40:09 · Drucken
Qualitätsfortschritte in der Pflege....
News

GEMEINSAME PRESSEMITTEILUNG DES MDS UND DES GKV-SPITZENVERBANDS


Essen/Berlin, 24. April 2012

Die Qualität der Pflege in Pflegeheimen und ambulanten Pflegediensten hat sich verbessert. Das zeigt der dritte Pflege-Qualitätsbericht, den der Medizinische Dienst des GKV-Spitzenverbandes (MDS) und der GKV-Spitzenverband am 24. April in Berlin vorstellten. Vor allem bei der Ernährung und Flüssigkeitsversorgung sowie im Umgang mit Menschen mit Demenz gab es Fortschritte im Vergleich zum Bericht aus dem Jahr 2007. Bei anderen Pflegeproblemen – etwa, wenn es darum geht, ein Druckgeschwür zu vermeiden – offenbaren sich jedoch noch Schwächen. Ein weiteres wichtiges Ergebnis: Einrichtungen, die die Prozessstandards guter Pflege erfüllen, erreichen auch bessere Ergebnisse in der Versorgungsqualität.


„Die gute Nachricht ist, dass sich die Qualität der Pflege positiv weiterentwickelt hat. Die Pflegebedürftigen werden heute besser versorgt als noch vor einigen Jahren. Es gibt aber nach wie vor viel zu tun. Die Tatsache, dass es insgesamt besser geworden ist, heißt nicht, dass es überall gut ist“, so Gernot Kiefer, Vorstand des GKV-Spitzen-verbandes.


„Seit 2008 werden die Pflegeeinrichtungen regelmäßig durch den MDK geprüft. Unsere Auswertungen zeigen, dass sich in dieser Zeit die Qualitätssituation in der stationären wie in der ambulanten Pflege verbessert hat“, so Dr. Peter Pick, Geschäftsführer des MDS. „Dieser erfreuliche Trend ist das Ergebnis der Qualitätsanstrengungen der Einrichtungen, aber er ist auch der Effekt der MDK-Qualitätsprüfungen und der Pflegetransparenz. Verbesserungen zeigen sich besonders bei der Ernährungs- und Flüssigkeitsversorgung und beim Umgang mit demenzkranken Menschen. Trotzdem können wir nicht zufrieden sein, weil sich bei einigen Kriterien zu wenig bewegt hat. Hier sind die Einrichtungen gefordert, ihr qualitätsgeleitetes Arbeiten auszubauen.“


Grundlage des Berichts sind alle Qualitätsprüfungen, die die Medizinischen Dienste der Krankenversicherung (MDK) zwischen dem 1. Juli 2009 und dem 31. Dezember 2010 durchgeführt haben, insgesamt wurden 8.101 Qualitätsprüfungen in Pflegeheimen und 7.782 Qualitätsprüfungen in ambulanten Pflegediensten ausgewertet. Die Ergebnisse sind repräsentativ für die Pflege in Deutschland: Die Qualitätsprüfer des MDK untersuchten den Pflegezustand von rund 62.000 Pflegeheimbewohnern sowie von rund 45.000 Pflegebedürftigen, die von ambulanten Pflegediensten betreut wurden, prüften die Pflegemaßnahmen und befragten sie nach ihrer Versorgungssituation.


Wichtige epidemiologische Ergebnisse für die stationäre Versorgung


Zum ersten Mal ermittelt der Bericht epidemiologische Daten zur Häufigkeit wichtiger gesundheitlicher Einschränkungen von Pflegebedürftigen. So sind knapp 61 % der Pflegeheimbewohner in ihrer Alltagskompetenz durch Demenz oder andere gerontopsychiatrische Krankheiten eingeschränkt. Etwa 31 % der Bewohner leiden an chronischen Schmerzen. Rund 66 % aller Pflegeheimbewohner benötigen eine Inkontinenzversorgung. Einen bedeutenden Gewichtsverlust zeigen rund 9 % der untersuchten Bewohner; 4,4 % der Pflegebedürftigen leiden an einem Dekubitus.


Qualität in der stationären Pflege


Der Hauptfokus der Qualitätsprüfungen liegt auf der Versorgungsqualität, das heißt auf der personenbezogenen Prozess- und Ergebnisqualität. Hierzu bewerten die MDK-Qualitätsprüfer bei einer Zufallsstichprobe von 10 % der Pflegebedürftigen in der jeweiligen Einrichtung den Pflegezustand und die Pflegemaßnahmen. Fortschritte im Vergleich zum Jahr 2007 gibt es bei der Ernährungs- und Flüssigkeitsversorgung sowie beim Umgang mit Menschen mit Demenz, Verbesserungsbedarf zum Beispiel bei der Vermeidung von Druckgeschwüren und der Erfassung von Schmerzen.


Beispiel Ernährungszustand: Der Ernährungszustand war bei 95 % der untersuchten Pflegeheimbewohner angemessen, bei 5 % wurde eine defizitäre Ernährungssituation festgestellt. Rund zwei Drittel (67,4 %) aller Pflegeheimbewohner benötigten Hilfe beim Essen und Trinken. Vier von fünf Betroffenen (79,5 %) erhielten laut Pflege-Qualitätsbericht die erforderlichen Unterstützungsmaßnahmen: Sie wurden nach Bedarf bei der Nahrungsaufnahme unterstützt, erhielten bei Schluckstörungen speziell zubereitete Nahrung und energiereiche Speisen. Jeder fünfte Betroffene (20,5 %) erhielt diese Unterstützung nicht im erforderlichen Umfang. Im Vergleich zum Bericht aus dem Jahr 2007 hat sich der Erfüllungsgrad damit bei den erforderlichen Maßnahmen zur Ernährung von 64,0 % auf 79,5 % erhöht.


Beispiel Druckgeschwüre: Knapp die Hälfte (46,9 %) der untersuchten Heimbewohner hatte ein Dekubitusrisiko. In 59,3 % dieser Fälle wurden erforderliche Prophylaxen wie etwa Lagerungswechsel oder Einsatz von Hilfsmitteln durchgeführt, bei 40,7 % stellten die MDK-Prüfer Versäumnisse fest. Im Vergleich zum Bericht des Jahres 2007 ist bei der Dekubitusprophylaxe keine Verbesserung eingetreten.


„In einigen zentralen Bereichen haben wir bereits einen besseren Qualitätsstandard erreicht. Den gilt es zu sichern und weiter auszubauen“, fasst der Fachgebietsleiter
Qualitätsmanagement Pflege des MDS, Jürgen Brüggemann, die Ergebnisse zusammen. „Bei der Dekubitusprophylaxe, aber auch beim Schmerz- und beim Medi-kamentenmanagement können und müssen die Einrichtungen ihre Qualitätsbemühungen verstärken. Das gilt auch für die Versorgung von Menschen mit Demenz. Pflegeheime müssen sich künftig noch besser als bisher auf diese Zielgruppe einstellen.“


Je besser der Pflegeprozess, desto besser die Ergebnisqualität


Die jetzt veröffentlichten Daten belegen außerdem, dass pflegerische Interventionen Wirkung zeigen. Ein Beispiel hierfür ist die Dekubitusprophylaxe: 7,4 % der Pflegeheimbewohner, bei denen keine Prophylaxemaßnahmen zur Verhinderung von Druckgeschwüren durchgeführt wurden, entwickelten Druckgeschwüre, während der Anteil von Bewohnern mit Druckgeschwüren in der Gesamtstichprobe bei 4,4 % lag. Auch das Beispiel „Ernährung“ zeigt, wie wirksam eine qualitativ hochwertige Pflege ist. Ein Drittel der Pflegeheimbewohner (33,9 %), denen keine ausreichenden unterstützenden Maßnahmen zur Ernährung angeboten wurden, erlitten einen bedeutenden Gewichtsverlust. Anders in der Gesamtstichprobe: Hier waren es lediglich 9,1 %. Durch die Einhaltung wesentlicher Prozesskriterien können also bessere Versor-gungsergebnisse erreicht werden. „Unsere Ergebnisse widerlegen den häufig vorgebrachten Vorwurf, in der Prüfung werde nur die Dokumentationsqualität und nicht die tatsächliche Versorgung erfasst. Sie belegen vielmehr, dass es einen engen Zusammenhang zwischen Prozessstandards und Versorgungsergebnissen gibt“, unterstreicht MDS-Chef Pick.


Qualität in der ambulanten Pflege


Bei der ambulanten Pflege kann nur die Qualität jener Leistungen evaluiert werden, über die der Pflegebedürftige einen Vertrag mit dem ambulanten Pflegedienst abgeschlossen hat. Eine sorgfältige pflegerische Bestandsaufnahme zu Beginn der Versorgung ist deshalb wichtig.


Beispiel Druckgeschwüre: 18,2 % der Pflegebedürftigen, die die MDK-Qualitätsprüfer in ihrer Wohnung besucht haben, hatten mit dem betreuenden Pflegedienst Leistungen zur Vermeidung von Druckgeschwüren vereinbart. Bei ihnen untersuchten die MDK-Mitarbeiter u. a., ob die Lagerungsmaßnahmen hautschonend durchgeführt wurden und ob geeignete Hilfsmittel eingesetzt wurden. Bei gut zwei Dritteln (68,3 %) war dies der Fall. Bei einem Drittel wurden die vereinbarten Leistungen nicht entsprechend den pflegerischen Standards erbracht.


Insgesamt zeigten sich bei der Versorgungsqualität in der ambulanten Pflege ähnliche Trends wie im stationären Bereich: Qualitätsfortschritte gab es beispielsweise bei der Ernährung und der Inkontinenzversorgung. Verbesserungsbedürftig ist die Versorgung von Menschen mit Demenz. In der MDK-Qualitätsprüfung wird beispielsweise erhoben, ob die Pflegedienste den Angehörigen Informationen und Hinweise zum Umgang mit demenzkranken Menschen geben und ob bei der Pflege die biografischen Besonderheiten der von Demenz betroffenen Pflegebedürftigen berücksichtigt werden. Im Ergebnis zeigte sich, dass die Pflegedienste diese Möglichkeiten zur Verbesserung der Versorgungssituation von Menschen mit Demenz nicht ausreichend nutzten.


MDS und GKV-Spitzenverband betonten, dass die verpflichtenden Qualitätsprüfungen und die Pflegetransparenz Dynamik in die Qualitätsentwicklung in der Pflege gebracht hätten. Das gelte es auch von Seiten der Pflegeeinrichtungen anzuerkennen. Sie sprachen sich dafür aus, die Pflege-Transparenzvereinbarungen jetzt zügig weiter zu entwickeln. Ebenso gelte es, die externen Qualitätsprüfungen auch in Zukunft für weitere Qualitätsverbesserungen zu nutzen
-> webmaster am November 23 2012 01:11:11 · Drucken
MDS 1
News

PFLEGEDIALOG DEMENZ


Berlin/Essen, 14. April 2011

 

„Die Versorgung von Menschen mit Demenz weiter zu verbessern ist eine der wichtigsten Zukunftsaufgaben in Medizin und Pflege.“ Dies erklärte Dr. Peter Pick, Geschäftsführer des Medizinischen Dienstes des GKV-Spitzenverbandes (MDS) anlässlich des Pflegedialogs „Demenz“ mit Gesundheitsminister Dr. Philipp Rösler am 14. April 2011 in Berlin.

Nach aktuellen Zahlen des Medizinischen Dienstes sind 30 Prozent der Personen, die einen Antrag auf häusliche Pflegeleistungen gestellt haben, und 57 Prozent derjenigen, die stationäre Pflegeleistungen beantragt haben, aufgrund von Demenz oder anderen gerontopsy-chiatrischen Beeinträchtigungen in ihrer Alltagskompetenz eingeschränkt. Diese Zahlen werden aufgrund der anstehenden Altersverschiebungen in der Zukunft noch ansteigen. Derzeit leiden ca. 1,2 Millionen Menschen an einer dementiellen Erkrankung.

„Wir brauchen ein breit angelegtes und gut abgestimmtes Versorgungsangebot für Menschen mit Demenz. Dazu sind die niedrigschwelligen Entlastungs-, Unterstützungs- und Beratungsangebote weiter auszubauen. Menschen mit Demenz wollen und sollen möglichst lange in ihrem häuslichen Umfeld bleiben können. Das muss bei der Ausgestaltung der Leistungs- und Versorgungsangebote berücksichtigt werden“, forderte Pick. Demenzen müssten möglichst frühzeitig erkannt werden, um die bestehenden Therapieangebote –  medikamentöse wie nichtmedikamentöse – nutzen zu können. Dies erfordere eine enge Vernetzung der Behandlung, Pflege und Betreuung zwischen Hausärzten, Fachärzten, nichtärztlichen The-rapeuten und Pflegenden.

Für die Pflege von Menschen mit Demenz hat außerdem die Einführung des neuen Pflegebegriffs zentrale Bedeutung. Mit dem neuen Pflegebegriff wird neben dem körperlichen Hilfebedarf auch der Bedarf bei der Alltagsbewältigung, Kommunikation und Beschäftigung in den Blick genommen. Damit bekommen diese Aspekte sowohl bei der Erhebung des Hilfebedarfs als auch bei der Gestaltung des Hilfeangebots ein deutlich höheres Gewicht. „Der neue Pflegebegriff wird Impulse für die verbesserte Versorgung der Menschen mit Demenz setzen und die seit langem bestehende Ungleichbehandlung von somatisch Erkrankten und demenziell oder psychisch erkrankten Menschen aufheben. Mit seiner ganzheitlichen Sichtweise schafft er die Voraussetzung, um die Potenziale zur Vermeidung von Pflegebedürftigkeit durch präventive und rehabilitative Maßnahmen besser zu nutzen. Darüber hinaus bietet er eine geeignete Grundlage, um die Leistungen der Pflegeversicherung besser zu verknüpfen und mit einer gezielten Pflegeberatung zu arrangieren“, so Pick.

Der Medizinische Dienst des Spitzenverbandes Bund der Krankenkassen (MDS) berät den GKV-Spitzenverband in allen medizinischen und pflegerischen Fragen, die diesem qua Gesetz zugewiesen sind. Er koordiniert und fördert die Durchführung der Aufgaben und die Zusammenarbeit der Medizinischen Dienste der Krankenversicherung (MDK) auf Landesebene in medizinischen und organisatorischen Fragen.

 

-> webmaster am July 10 2011 02:21:56 · Drucken
MDK Qualitätsprüfungen
News


Berlin, Düsseldorf, 19. Mai 2011

Bereits jetzt sollten die Weichen gestellt werden für eine Weiterentwicklung der MDK-Qualitätsprüfungen, forderte Dr. Peter Pick, Geschäftsführer des Medizinischen Dienstes des Spitzenverbandes Bund der Krankenkassen (MDS), heute auf einer Veranstaltung zur Pflegequalität in Berlin.

Dies sei notwendig auch unabhängig vom aktuellen Änderungsbedarf bei Pflegenoten und Transparenzvereinbarungen, betonte Pick. Auf Grundlage der bisherigen Erfahrungen bei den Prüfungen könnten wichtige Impulse für eine Entwicklung in der Qualitätssicherung gegeben werden. Seit Inkrafttreten des Pflege-Weiterentwicklungsgesetztes im Jahr 2008 haben die Medizinischen Dienste insgesamt rund 30.000 Qualitätsprüfungen von Pflegeeinrichtungen durchgeführt. Allein der MDK-Nordrhein führte bis Ende 2010 rund 3.000 der Qualitätsprüfungen durch.

Eine Weiterentwicklung der MDK-Prüfungen solle die aktuelle pflegewissenschaftliche Diskussion, wie zum Beispiel über freiheitsentziehende Maßnahmen oder den Umgang mit herausforderndem Verhalten, einbeziehen. Darüber hinaus müsse auch die Erfassung der Lebensqualität von Pflegebedürftigen künftig eine wichtigere Rolle spielen, so Pick. Insbesondere für Menschen mit Demenz fehle es bisher an geeigneten Erhebungsinstrumenten.

Die Pressemitteilung des MDS finden Sie hier.

 

Kontakt:
Pressestelle Nordrhein
Dr. Barbara Marnach
Telefon 0211 1382-196

 

-> webmaster am June 12 2011 09:40:25 · Drucken
MDS
News

PFLEGEFORUM DES MDS


Berlin/Essen, 19. Mai 2011

„Qualitätssicherung und Qualitätsprüfungen in der Pflege werden weiterhin einen hohen Stellenwert haben – zum Schutz der Pflegebedürftigen und zur Verbesserung der Pflegequalität. Deshalb müssen schon jetzt die Weichen für eine mittelfristige Weiterentwicklung der MDK-Qualitätsprüfungen gestellt werden – und zwar über den aktuellen Änderungsbedarf bei Pflegenoten und Transparenzvereinbarungen hinaus“, sagte der Geschäftsführer des MDS, Dr. Peter Pick, auf der Veranstaltung „Externe Qualitätssicherung in der Pflege – Perspektiven für die Zukunft“ am 19. Mai in Berlin.

„Seit Inkrafttreten des Pflege-Weiterentwicklungsgesetztes im Jahr 2008 haben die Medizinischen Dienste rund 30.000 Qualitätsprüfungen von Pflegeeinrichtungen durchgeführt. Auf dieser Grundlage gilt es, das Instrument „Qualitätsprüfung“ weiter zu entwickeln. Impulse erwarten wir zum einen von den Ergebnissen des von Gesundheits- und Seniorenministerium geförderten Projekts “Entwicklung und Erprobung von Instrumenten zur Beurteilung der Ergebnisqualität in der stationären Altenhilfe”. Die darin vorgeschlagenen pflegewissenschaftlich fundierten Ergebnisindikatoren, die von den Einrichtungen selbst erfasst werden, sollen für die interne Qualitätsentwicklung und die externe Qualitätsprüfung gleichermaßen genutzt werden können und den Qualitätsvergleich zwischen Einrichtungen ermöglichen. Aber: Ergebnisindikatoren auf der Basis von Selbsterhebungen der Einrichtungen können auch in Zukunft die MDK-Prüfung nicht ersetzen“, betonte Pick.

Darüber hinaus wird eine Weiterentwicklung der MDK-Prüfungen die aktuelle pflegewissenschaftliche Diskussion – etwa über freiheitsentziehende Maßnahmen oder den Umgang mit herausforderndem Verhalten – einbeziehen. Und drittens wird die Erfassung der Lebensqualität von Pflegebedürftigen künftig eine wichtigere Rolle spielen. Insbesondere für Menschen mit Demenz fehlt es bisher an geeigneten Erhebungsinstrumenten. Der MDS hat in einem gemeinsamen Projekt mit dem Institut für Gerontologie an der Universität Heidelberg ein Instrument entwickelt, das geeignet ist, diese Lücke zu schließen.

Interne und externe Qualitätssicherung stärker verknüpfen

„Internationale Erfahrungen zeigen, dass nur eine sinnvolle Verknüpfung von interner und externer Qualitätssicherung erfolgreich sein kann“, so Jürgen Brüggemann, Fachgebietsleiter „Qualitätsmanagement“ beim MDS. „Deshalb wollen wir auf der Grundlage der Vorschläge zu den Ergebnisindikatoren das Verhältnis von interner und externer Qualitätssicherung neu ausrichten.“

Sinnvoll sei es, die Versorgungsqualität noch stärker in den Mittelpunkt der Qualitätsbewertungen zu stellen. Bei einem neu gestuften Prüfablauf müsse dann nicht immer das ganze Prüfpaket abgearbeitet werden. Denkbar sei, ggf. auf einen Teil der Prüfung von Prozessen und Qualitätsmanagement zu verzichten, wenn in der Versorgungsqualität keine Probleme festgestellt werden. Bei Defiziten in der Versorgungsqualität brauche man aber tiefer gehende Informationen über die Organisation der Einrichtungen, um Impulse für Qualitätsverbesserungen geben zu können. „Deshalb kann man auch in Zukunft bei der MDK-Prüfung nicht auf die Erhebung von Merkmalen der Prozess- und Strukturqualität verzichten“, sagte Brüggemann.

Hintergrund:

Der Ausbau der externen Qualitätssicherung in Pflegeeinrichtungen war erklärtes Ziel des am 1. Juli 2008 in Kraft getretenen Pflege-Weiterentwicklungsgesetzes. Seither haben die MDK rund 30.000 Qualitätsprüfungen durchgeführt und ein bisher im Gesundheitssystem einmaliges Projekt erfolgreich umgesetzt.

Seit dem 1. Juli 2009 prüfen die MDK-Gutachter Pflegeeinrichtungen nach den so genannten Transparenzkriterien. Die Ergebnisse der Prüfungen werden mit Noten von „sehr gut“ bis „mangelhaft“ dargestellt. Rund 23.000 Qualitätsprüfungen in Pflegeeinrichtungen haben die Medizinischen Dienste seither nach diesen Vorgaben durchgeführt, für ca. 19.000 Pflegeheime und ambulante Pflegedienste können Verbraucher die Ergebnisse auf den Internetseiten der Pflegekassen abfragen.

-> webmaster am May 28 2011 12:03:10 · Drucken
Pflegenoten
News


Essen, 01. September 2010

„Die Pflegenoten haben Bewegung in die Qualitätsdiskussion in der Pflege gebracht und Transparenz hergestellt, wo es vorher keine gab. Wir sind deshalb nach wie vor der Auffassung, dass mit den Pflegenoten grundsätzlich der richtige Weg beschritten wurde. Wir als Medizinischer Dienst haben bereits eine Reihe von Vorschlägen zur kurzfristigen Weiterentwicklung vorgelegt“, erklärte Dr. Peter Pick, Geschäftsführer des MDS aus Anlass der Veröffentlichung eines Urteils des Sozialgerichts Münster am 30. August.

Im Februar hatten Experten der MDK-Gemeinschaft einen Evaluationsbericht vorgelegt, in dem sie Nachbesserungen durch eine stärkere Gewichtung von bewohnerbezogenen Risikokriterien forderten. Auch die Autorinnen der Ende Juli veröffentlichten wissenschaftlichen Evaluation zur Beurteilung der Pflege-Transparenzvereinbarungen, Prof. Dr. Martina Hasseler und Prof. Dr. Karin Wolf-Ostermann, plädieren für eine Einbeziehung von Risikokriterien in die Notenberechnung. Außerdem schlagen sie eine Überprüfung der Stichprobenziehung vor.

„Grundsätzlich haben sich die Pflegenoten bewährt. Aber wir sollten jetzt die Hinweise der Wissenschaftlerinnen und Fachleute aufgreifen und das Instrument zügig so weiterentwickeln, dass die Kinderkrankheiten behoben werden. Dabei sollten vor allem Risikokriterien ein stärkeres Gewicht erhalten. Mängel bei personenbezogenen Kriterien – zum Beispiel bei der Ernährung, der Flüssigkeitsversorgung oder der Vermeidung von Druckgeschwüren – müssen sich künftig stärker in der Bereichs- und in der Gesamtnote niederschlagen. Im Interesse der Pflegebedürftigen müssen wir dafür sorgen, dass der Prozess hin zu mehr Qualität und Transparenz nicht ins Stocken gerät“, sagte Pick.

Hintergrund:
Seit Dezember 2009 werden die Ergebnisse von MDK-Qualitätsprüfungen mit Noten von „sehr gut“ bis „mangelhaft“ im Internet und in den Pflegeeinrichtungen veröffentlicht. Eine Reihe von Einrichtungen mit schlechten Noten hat bereits gegen die Veröffentlichung geklagt, Dabei waren verschiedenen Gerichte zu unterschiedlichen Entscheidungen gekommen, zuletzt das nordrhein-westfälische Landessozialgericht in Essen am 14. Mai 2010 mit der Entscheidung dass die Veröffentlichung eines Transparenzberichts kein verfassungswidriger Eingriff in die Rechte des betroffenen Pflegeheimbetreibers ist, wenn ein faires, neutrales, objektives und sachkundiges Prüfverfahren nach der Pflege-Transparenzvereinbarung stationär (PTVS) vorausgegangen ist. Das Sozialgericht in Münster hat dagegen in einem am Montag (30. August 2010) veröffentlichten Urteil die Veröffentlichung des Transparenzberichtes eines Pflegeheimes in Westfalen untersagt.

-> webmaster am February 02 2011 00:46:10 · Drucken
Warnhinweis
News


Düsseldorf, 25. Februar 2010

Der MDK Nordrhein warnt davor, dass sich Unbekannte fälschlicherweise als MDK-Pflegegutachter ausgeben und nach Bankdaten fragen.

Der Medizinische Dienst der Krankenversicherung Nordrhein hat Hinweise erhalten, dass sich im Raum Köln Unbekannte als Pflegegutachter des MDK ausgeben und Daten zu Bankverbindungen und Scheckkarten abfragen.

Der MDK Nordrhein distanziert sich ausdrücklich von solchen Personen und betont, dass vom MDK und von seinen Gutachtern niemals Bankdaten abgefragt werden.

Wir möchten die Vorkommnisse zum Anlass nehmen, die Öffentlichkeit vor diesen Machenschaften zu warnen und zu betonen, dass der MDK seine Begutachtungstermine und auch seine Hausbesuche vorher schriftlich ankündigt und nie an die vorherige telefonische Befragung zu finanziellen Verhältnissen oder die Mitteilung von Bankdaten etc. knüpft.

Für Rückfragen und Hinweise ist der MDK Nordrhein telefonisch von montags - freitags von 10.00 - 11.00 Uhr unter der Telefonnummer: 0211/ 1382-333 erreichbar.
Pressekontakt

Dr. med. Angelika Fiedler
Referentin für Information und Kommunikation
MDK Nordrhein

Bismarckstraße 43
40210 Düsseldorf
T: 0211/ 1382-196

www.mdk-nordrhein.de


Allgemeines

Der Medizinische Dienst der Krankenversicherung (MDK) ist ein unabhängiger und neutraler Beratungs- und Begutachtungsdienst, der von den gesetzlichen Kranken- und Pflegekassen zu Rate gezogen wird.
„Wir haben als MDK Nordrhein die Umgestaltung zum modernen Dienstleistungsunternehmen in den letzten 20 Jahren erfolgreich bewältigt und geben jährlich zu ca. 1.2 Millionen Einzelanlässen eine begutachtende Empfehlung ab. Dies geschieht in gesamtgesellschaftlicher Verantwortung auf gesetzlich fixierter Grundlage“, resümiert der Geschäftsführer des MDK Nordrhein Wolfgang Machnik.

Bei gesetzlich klar definierten Aufgaben und Regelungen zur Zusammenarbeit, Organisation und Finanzierung leistet der MDK einen entscheidenden Beitrag zur zuverlässigen Absicherung bei Krankheit und Pflegebedürftigkeit für jeden Versicherten und auch zur Filterung von Leistungsansprüchen, die unberechtigterweise gegenüber dem solidarisch finanzierten Versicherungssystems erhoben werden.

-> webmaster am February 02 2011 00:41:35 · Drucken
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